Wohnzimmer
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Re: Wohnzimmer
von LindaWilkes am 08.04.2012 22:51*nach dem ich es heute einmal geschafft hatte, möglichst pünktlich mein Büro zu verlassen, eigentlich gehofft hätte, den Feiertag mit meiner Tochter zu verbringen, aber diese einmal wieder niergendwo aufzufinden war, weswegen ich mich etwas niedergeschlagen mit einem Glas Rotwein auf die Terrasse gesetzt hatte und die paar letzten Sonnenstrahlen, von welchen ich bisher nur wenig mitbekam, genossen hatte*
*es nun allerdings viel zu kalt ist und so trotz Wolldecke, keine andere Wahl habe, als wieder hereinzugehen und ein weiteres Mal erwartungsvoll in Richtung Flur blicke, als könnte ich Fiona somit dazu bringen, hier her zu kommen und leise seufze, als ich diesen naiven Versuch stoppe*
*mich auf die weichen Polster meines doch schon recht alten Sofas setze und einen kleinen Moment lang meine Geschwister beneide, welche nicht so stur waren, das komplette Geld abzulehnen nur um so romantisch zu sein, um die 'wahre Liebe' zu kämpfen, welche nun auch nicht wirklich lange gehalten hatte und ein kleines ironisches Lächeln auf meinen Lippen erscheint, als ich daran denke, dass ich andernfalls nun weiterhin eine 'glückliche' Ehe und Geld hätte, was wohl doch seine Vorteile gebracht hätte*
*mein Gewissen allerdings damit beruhige, dass ich so niemals hätte glücklich werden können; schon allein weil ich mit den meisten der Regeln, welche in der Reinblütigen Gesellschaft an der Tagesordnung sind, nicht einverstanden bin und froh bin, meine Tochter nicht auf diese Weise erziehen zu müssen, da es mir schon missfällt dies bei meinem Neffen Nolan und meiner Nichte Valentina mit anzuschauen*
*eines der Couchkissen vor meinen Bauch drücke und meinen Kopf darauf stütze, während ich Gedankenverloren in die Leere blicke und meine Stimme nur ein leises Flüstern ist*
Frohe Ostern, Fiona...

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Re: Wohnzimmer
von LindaWilkes am 02.04.2012 13:18*mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht streiche, als ich Fiona's 'Ratschlag' höre und sie zur Antwort erst einmal nur anlächel, ehe ich meinen Mund zum Sprechen öffne und betont gelassen darauf reagiere*
Fiona mein Schatz, du weißt dass du hier kaum Regeln hast. Aber an die paar die ich aufstelle, solltest du dich allein aus Freundlichkeit zu halten versuchen
*ihr Bemerkung mit einer gehobenen Augenbraue quittiere, während ich mich ernsthaft zu fragen beginne, was sie eigentlich von mir hält, bevor ich diese Frage einfach fallen lasse, da ich es mit Sicherheit nicht wissen wolle*
*mich bereits des öfteren gefragt hatte, wer von uns beiden sich verändert hatte; sie oder ich; und immer wieder zu dem Entschluss kam, dass wir beide uns sehr verändert hatten, was mir innerlich das Herz fast zerreißt, aber die eigentliche Frage nicht ist, wer sich wieso wie entwickelt hat, sondern eher, was uns dazu getrieben hatte und die Antwort auf diese Frage nur allzugut kenne, auch wenn ich mir dies nie eingestehen würde, was die Situation nicht gerade leichter macht*
*diese Momente mich meistens dazu bringen, darüber nachzudenken, ob es vielleicht nicht doch besser gewesen wäre, Geld und Reichtümer gegen meinen Stolz und Wunsch nach Unabhängigkeit eingetauscht zu haben, aber bisher immer der Meinung war, dass mich dies nie wirklich glücklich machen könnte, weswegen ich die Arbeit all dem vorgezogen hatte und damit wohl gekonnt zum schwarzen Scharf der Familie wurde*
*mir nicht ganz sicher bin, ob Fiona sich anders entwickelt hätte, wäre ich damals nicht so sturr gewesen, aber darüber nicht einmal nachdenken möchte, da ich so niemals hätte glücklich werden können und Fiona und ich uns in dieser Hinsicht viel zu ähnlich sind und auch sie sicherlich gegen all dies rebbeliert hätte, wie ich es getan habe; und diese Ausrede gerade dafür benutze, mein Gewissen zu beruhigen*
*ihre Worte mich aus meinen Gedanken reißen und meinen Kopf, welchen ich gesenkt hatte, wieder anhebe um Fiona anzuschauen während ich mit dem Zeigefinger über den Goldring an meinem Mittelfinger streiche*
Ich schätze das liegt am Wetter...
*tonlos seufze, als sie ihren Blick abwendet und selbst sie feststellt, dass ich erneut in Arbeit nur so versinke, weswegen ich meinen Arm um ihre Schulter lege und ihr einen Kuss aufs Haar hauche*
Ich bin so gut wie fertig.
*selbst nun wieder einen kleinen Blick auf den Papierstapel fallen lasse, welcher mich kurz das Gesicht verziehen lässt, da selbst ich einsehen muss, dass ich fertig bin - allerdings eher mit den Nerven, als mir der Arbeit*
Aber nichts, was nicht bis heute Abend warten könnte
*ihr ein kleines Lächeln schenke, ehe ich meine Stirn an ihren Kopf lehne und mir selbst nur all zu klar ist, dass 'Abend' irgendwann um 22 Uhr beginnen und morgens um 6 enden wird - wie es es immer tut*

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FionaWilkes
Gelöschter Benutzer
Re: Wohnzimmer
von FionaWilkes am 02.04.2012 13:00*Mir klar war das meine Mutter mir sofort die Zigarette aus der Hand nimmt wobei ich doch für einen Bruchteil der Sekunde die Hoffnung hatte das sie es nicht tut und einmal Nachsicht mit mir hat*
*Sie mir gleich als ich mich neben sie habe sinken lasse auch schon die Zigarette aus der Hand nimmt und zu dem Fenster geht aus welchem sie die Zigarette wirft nur meine Augen verdrehe*
es wäre doch wohl nicht schlimm gewesen wenn ich diese Zigarette jetzt zu ende geraucht hätte sobald ich wieder hier draußen bin mache ich mir sowieso eine neue an, also deine tolle erziehungsmaßnahme vonwegen 'ich-nehem-dir-die-Zigarette-weg-wennn-ich-dich-sehe-damit-zu-aufhörst' bringt sowieso nichts.
*Meinen Stimmung nun langsam immer schlechter wird welches sich an meiner Tonlage doch bemerkbar macht*
Ich denke mir meinen teil ich werde nichts laut aussprechen denn die Gedankengänge welche ich habe kannst du mir nämlich nicht streitig machen bzw verbieten.
'*Meinen Blick die ganze weile über auf meiner Mutter ruht welche lange an dem Fenster gestanden hatte und ich mich wirklich frage was die letzte Zeit mit ihr los ist und die Arbeit ihr anschaulich den ganzen Kopf verdreht da sie früher nie so war und ein ganz anderes verhalten aufweist hatte*
*Das ganze doch etwas merkwürdig ist ich mir jedoch keine weiteren Gedanken darüber mache da sie schon weiter spricht*
*Ihre Frage höre und 'immer noch' darauf jetzt wohl doch keine so gute Antwort wäre weswegen ich ein müdes lächeln zustande bringe*
Ja ziemlich früh.. Ich konnte nicht wirklich gut schlafen.
*Ihr zusehe wie sie sich erneut neben mich sinken lässt jedoch dann den Blick abwende und mir durch die Haare fahre*
Wie ich sehe nimmt dir die Arbeit mal wieder alle Zeit.
Re: Wohnzimmer
von LindaWilkes am 02.04.2012 12:35*meinen Kopf, welchen ich auf meine Hand gestützt hatte, hebe, als ich Schritte im Flur höre und kurz darauf auch schon meine Tochter erkennen kann, welcher ich ein Lächeln schenke, auch wenn dieses sogleich auch schon wieder stirbt, als mein Blick auf ihre Zigarette fällt*
Ich gebe dir genau 8 Sekunden bis dieses Ding ausgedrückt im Garten liegt! 8 -
*meine Stimme einen scharfen Unterton annimmt und sie ernst anschaue, als sie sich auch schon neben mich setzt und langsam damit beginne, von 8 an abwärtz zu zählen, bis sie auch schließlich ihre Asche auf den Teppich fallen lässt, welchen ich erst kürzlich gekauft hatte und ihr die Zigarette aus der Hand nehme*
Ich glaube es geht dir zu gut!
*ruckartig von dem Sofa aufstehe und in Richtung Fenster gehe, welches ich öffne und die Zigarette hinausfallen lasse, wobei ich kaum merklich den Kopf schüttele und meine Gedanken zu dem gestrigen Gespräch mit Nolan abdriften, dessen Theorie gerade aufs Neue bestätigt wurde und die meinige, eine schlechte Mutter zu sein, ebenfalls*
*meinen Blick eine kurze Weile aus dem Fenster grichtet halte, um keine Gefühlsregungen zugeben zu müssen, was mir gerade doch sehr schwer fällt und mich erneut zu Fiona umdrehe, als ich mich wieder vollkommen unter Kontrolle habe und sie einen Moment anschaue, ehe ich auf ihren Kommentar von gerade eben reagiere*
Nolan hat hier übernachtet. Und ich schätze nicht dass du jetzt so dreißt werden wirst, mir zu unterstellen, ich hätte etwas mit meinem eigenen Neffen
*ihr einen weiteren durchdringenen Blick schenke nachdem ich meine monotone Rede geendet hatte und mich von der Wand abstoße, als ich erneut auf Fiona zu gehe, zu welcher ich nichts mehr zu der Aktion von gerade eben sage, da es sowieso nichts bringen würde und mit der Theorie, einfach so zu tuen, als wäre nichts gewesen und den Mund zu halten, bisher immer recht gut gefahren war*
Und du bist schon wach? Trotz Ferien? Welch Wunder..
*mich erneut neben sie setze, als ich mich daran mache, meine Sachen zusammenzuräumen und den etwas unordentlichen Stapel Pergamente an eine Ecke des Tisches lege, welcher ich nun sicherlich keine Beachtung mehr zu schenken versuche, bevor ich heute noch einen Wutanfall bekomme*

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FionaWilkes
Gelöschter Benutzer
Re: Wohnzimmer
von FionaWilkes am 02.04.2012 12:20*Total müde und mit dem Gefühl das meine Augen gleich zufallen in das Wohnzimmer trete und der festen überzeugung bin das meine Mutter nicht zuhause ist sondern wie die letzten Tage in Arbeit versinkt*
*Gähnend über die Türschwelle trete und die Ferien doch ihre spuren hinterlassen und ich eventuell doch nicht fast die ganze Nacht durch igrnewelche gassen gehen sollte*
*Um mich einigermaßen bei Laune zuhalten und um nicht gleich einschlafen mir eine Zigarette aus der Jackentasche nehme welche ich zwischen meine Lippen stecke und anzünde*
*Genüsslich den ersten Zug nehme und dann um die Ecke biege mit dem Blick gesenkt auf dem Boden*
*Jedoch nach einigen schritten mir schon die ersten Sachen in die Augen kommen und weswegen ich den Blick hebe und auf den Glastisch schaue welcher mit Pergamentbögen bedeckt ist*
*Meine Gesichtsmimik sich sofort verändert als ich verstehe das meine Gedankengänge zuvor falsch waren und meine Mutter nun doch zuhause ist und direkt vor mir sitzt*
*Nur ein leises Gute Morgen murmele ehe ich mich auf das Sofa sinken lasse und meine Beine überschlage*
Wer ist heute morgen so früh verschwunden? oder will ich es gar nicht wissen?
*Mich erneut ein gähnen überkommt und einen Zug an der Zigarette nehme die Tatsache das meine Mutter gerade neben mir sitzt gekonnt übergehe und den Rauch in die Luft puste*
*Da der Tisch mit Pergamentbögen bedeckt ist und kein Stuck der Tischplatte mehr zusehen ist mir keine andere Wahl bleibt als auf den Boden zuaschen was meiner Mutter vermutlich nicht sonderlich gut bekommt- der Hauself jedoch dazu da ist das Haus sauber zuhalten*
*Meine Haare auf eine Seite lege und den Blick auf meine Mutter wende*
Re: Wohnzimmer
von LindaWilkes am 02.04.2012 11:47*nach dem Nolan Heute Morgen bereits früh wieder gehen musste, mich erst einmal mit einem Kaffee auf die Veranda gesetzt hatte und dem Tagespropheten eine Eule gesendet hatte, dass ich meine Arbeit heute zu Hause erledigen werde und mir ein freier Tag durchaus einmal zustehen würde, nachdem ich die letzten Tage ununterbrochen für die Arbeit gelebt hatte*
*das schlechte Gewissen darüber, dass ich nun allerdings schon wieder wertvolle Zeit verschwendet hatte, in welcher ich meinem Ziel; einem fertigen Artikel, welcher morgen fertig sein sollte; hätte näher kommen können, allerdings auch wieder zu groß wird, mich dazu entschließe, mich im Wohnzimmer an die Arbeit zu setzten und dabei einen kleinen Umweg durch die Küche mache, um mir einen weiteren Kaffee mitzunehmen*
*nicht lange brauche, bis die Glasplatte des Wohnzimmertisches durch unterlagen und beschriebenen Pergamentbögen kaum noch zu erkennen ist und meine Feder mit einem leisen Seufzen sinken lasse, ehe ich mir erschöpft ins Haar greife*
*das Pergament, auf welchem ich zu schreiben begonnen hatte, schnell überfliege und die daraufstehenden Dinge eher wenig Sinn ergeben, weswegen ich es schlussendlich in der Hand zusammenknülle und mit einem geübten Wurf in den Papierkorb befördere, auf welchem mein Blick auch noch einen Moment lang verharrt, ehe ich mich zurücklehne und einen zu großen Schluck, des immernoch zu heißen Kaffees trinke, während ich versuche, mir selbst nicht eingestehen zu müssen, dass ich keine Ahnung habe, wie ich morgen früh hiermit fertig sein soll*

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