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Re: Salon
von AndrewMontague am 20.09.2011 20:42*mit einem kaum wahrnehmbaren Knall inmitten des kostspielig eingerichteten Salons erscheine, stöhnend meine rabenschwarze Aktentasche aus teuerstem Drachenleder in einen der teuren Ohrensessel, die um einen goldverzierten Kaminrost gruppiert sind und nur darauf warten, dass man sich in ihnen niederlässt, werfe, da ich ihren Inhalt als wertlos einstufe, und nicht auf die Sessel zusteuere, sondern mich ächzend auf das Sofa schmeiße*
*mich während diesem wiedermal ziemlich stressigen Tag im St.Mungo, dessen Patienten mir allmählich den letzten Nerv rauben, so nach diesem gesehnt habe und nur noch genervt seufzend meine Füße auf einen Schemel hebe, mir die Schläfen massiere und hoffe, dass das Kopfweh verschwindet, dass mich den ganzen Tag schon malträtiert; mir aber kaum, dass ich die Augen schließe, wieder das Gesicht von Valentin erscheint und an unseren Kuss vor einigen Tagen denke, der nicht hätte sein dürfen und sicherlich auch nicht mehr vorkommt - schmerzlich das Gesicht verziehe und mich aufrichte, auf der verzweifelten Suche nach Beschäftigung, die mich dieses "Ereignis" vergessen lässt*
*nach meinem Spiegel greife und lächelnd mein bezauberndes Spiegelbild betrachte und dem Drang widerstehe, das Glas abzuknutschen, da ich so perfekt bin - es schon kein Wunder ist, dass Valentin mich geküsst hat (die Tatsache, dass wir total besoffen waren und ich diesen Kuss nicht minder leidenschaftlich erwiedert habe, mal außer Acht gelassenh
)*
Re: Salon
von AndrewMontague am 21.08.2011 00:59*ein leises Küchern vernehmen lasse, während ich mithilfe meines Zauberstabs ein bisschen Kakaopulver in zwei große Tassen fülle und Milch, die ich zuvor mit einem Stupser meines Zauberstabs erhitzt habe, über eben dieses gieße, bevor ich noch ein paar Mal umrühre und dabei aus dem Küchenfenster hinaus in die undurchdringliche Dunkelheit schaue*
*den fertigen Kakao auf ein silbernes Tablett stelle, welches ich vor mir her in den geschmackvollen Salon schweben lasse, wo ich mich nun in einen Sessel sinken lasse, meine Tasse zu mir herziehe und stirnrunzelnd einen Schluck nehme - dann wieder zu Lina schaue und amüsiert schmunzel*
Ich soll' jetzt also vor dir halbem Portiönchen Angst haben, Schwesterlein?
Sind wir eingebildet?
Es müsste doch eher umgekehrt lauten, Lina, oder meinst du nicht?
Nun ja, wie dme auch sei - ich bin auf jeden Fall froh, dass wir ein wenig reden können ... ich weiß, dass ich in letzter Zeit kaum für dich dasein konnte; aber du bist in Hogwarts und im St.Mungo steht die Arbeit auch nicht still - deshalb habe ich jetzt eine Überraschung für dich
Und nach dieser wirst du mich erst recht schlagen müssen
*auf ihr Kommentar mit den Hauselfen hin grinsend abwinke und meine Beine übereinanderschlage; kurz den Blick durch den Raum gleiten lasse*
Re: Salon
von AndrewMontague am 21.08.2011 00:38*ein übertriebenes Schnauben ausstoße, welches aber nicht wirklich böse oder abwertend gemeint ist, ausstoße, als sie doch ernsthaft meint, dass sie nicht zickig ist; gleich darauf in ein etwas heiseres Lachen ausbreche*
Nein, natürlich nicht - wie kommt die Welt nur darauf, dass du zickig bist?
Wir müssen dich alle zutiefst missverstehen 
Nun denn, meine Hoheit, meine "armen" Patienten werden es auf jeden Fall überleben, wenn ich mal ein paar Stunden nicht bei ihnen am Bettchen überlebe - ich kann mich also ganz um Sie kümmern, eure Durchlauchtheit
*ein Schmunzeln um meine vollen Lippen spielt, als ich auf ihre Gehabe von wegen, dass sie in diesem Haus die Königin sei (wobei es stimmt und sie eher die von Papa verwöhnte Prinzessin ist
), anspringe und sogleich von dem Tischlein aufspringe, meinen Zauberstab schwinge und mit Evanesco meinen Umhang und Tasche verschwinden lasse und schließlich in die Küche schlurfen möchte*
*dann aber plötzlich von ihre ihre halbherzige Umarmung zu spüren bekomme, aber sie extra noch ein paar Sekunden länger fest drückend im Arm halte und ihr dann die Zunge rausstrecke*
Sehr gut, Schwesterchen, das war schon besser
Und ich weiß - ich bin perfekt, es gibt wirklich niemanden der sich über meine "Störung" nicht freuen würde
So, du Zickenqueen
, möchtest du was trinken? Kaffee? Kakao? Blablabla?
*ihr mit dem Zeigefinger auf Nasenspitze tupfe und dann wirklich in die Küche wusel, aus der mein lautes Klappern mit den Tassen bis in den Salon zu hören ist*
Re: Salon
von AndrewMontague am 21.08.2011 00:16*ein lautes Lachen erklingen lasse, das den Raum bis in den letzten Winkel ausfüllt, als ich bemerke, dass sie scheinbar wieder ihre zickigen Tage hat
, wobei ich nun aber entschuldigend die Hände hebe und versuche einen reuigen Blick aufzusetzen, der aber wohl deutlich misslingt und eher einem spitzbübischen Funkeln gleichkommt*
Pardon, Madame - ich wusste nicht, dass wir wieder zickig sind, sonst hätte ich euch schlafen gelassen
Und nein - selbst die Patienten haben die Nase voll von mir, da blieb mir nichts anderes übrig, als hierher zu kommen und mein kleines Terrorkrümelchen zu nerven
*den Federkiel grinsend zurück auf einen Stapel alter Tagespropheten fallen lasse und innerhalb einiger Sekunden meinen Blick kurz über die Schlagzeilen gleiten lasse, die von weiteren Morden, weiteren Vermissten, weiteren schrecklichen Unfällen künden - kurzum: nichts wirklich interessantes*
*Catalina eine Haarsträhne aus dem Gesicht streiche und ihre verschlafenen Augen kurz kritisch muster, bevor ich aufstehe und meine Hände in die Seiten stemme*
Aber ich finde ich hätte eine nettere Begrüßung verdient
Re: Salon
von AndrewMontague am 20.08.2011 23:58*meine hinreißende Gestalt mit einem leisen "plopp" inmitten des stilvoll eingerichteten Salons erscheint, mich kurz schüttel und meine Arbeitstasche zusammen mit meinem limonengrünen Umhang, der das Logo des St.Mungos trägt, in einen der kuscheligen Sessel werfe, die um einen kleinen Tisch drappiert sind*
*mich strecke und recke, während meinem Mund ein Gähnen entweicht und nur schwer der bleiernen Müdigkeit widerstehen kann, die nach einem anstrengenden Tag im Hospital von mir Besitz ergriffen hat - dann aber mit einem amüsierten Grinsen mein kleines Schwesterherz bemerke, die mit offenen Mund auf dem Ledersofa und zu schlafen scheint*
*die Berge von Modezeitschriften, Pergament und anderem Krimskrams, den wohl mein Vater, unordentlich wie er ist
, auf dem kleinen Couchtischen hinterlassen hat, zur Seite schiebe, sodass ich mich auf die Kante setzen kann und mit spitzen Fingern nach einem Federkiel greife, mit dem ich Lina kichernd an der Nase kitzeln kann*
Hey, Schlafmütze, ausgeschnarcht - dein Lieblingsbruder ist hier




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